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Gründung und Geschichte des Nürnberger Betriebes

Hefe ist Wachstum aus einer Stammzelle, eine schöne und sinnvolle Analogie, um etwas über das Unternehmen DHW zu erzählen. Denn die neuere Geschichte der Hefe ist auch unsere.

Die ersten wissenschaftlichen Arbeiten zu Hefe entstanden zurzeit der Erfindung des Mikroskops durch den Niederländer Antonie van Leeuwenhoek ( 1632 - 1723 ). Nachdem der Biologe Louis Pasteur um 1850 durch seine fundamentale Gärungsforschung die Voraussetzung für die Herstellung von Reinzuchthefen geschaffen hatte, wurde das heutige Werk in Nürnberg-Buch gegründet.


1840

Johann Michael Bast, Kellner, Brenner, Hefefabrikant, geboren am 12.12 1820 zu Greding, gestorben am 30.12.1891 in Buch bei Nürnberg, kam 1840 nach Buch. Hier nahm er zunächst eine kleine stillliegende Schnapsbrennerei in Betrieb. 1851 richtete er eine größere Kartoffel- und Getreidebrennerei ein.



1855

In diesem Jahr begann er mit der Herstellung von Backhefe. Dieses Jahr gilt seither als Gründungsjahr des Nürnberger Betriebes.

Die von Johann Michael Bast produzierte Hefe wurde nach dem sogenannten Wiener Abschöpfverfahren hergestellt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein konnte Bierhefe ohne Schwierigkeiten beim Brotbacken eingesetzt werden. Man braute nur obergärige Biere und verwendete dazu obergärige Hefen. Am Ende der Gärung stieg die Hefe nach oben, konnte dann abgeschöpft werden.

Später stellten die Brauereien die Produktion um auf untergärige Biere. Dadurch war es unmöglich die Hefe abzuschöpfen, da diese sich am Ende der Gärung am Boden abgesetzt hat. Beim Wiener Verfahren war die Einhaltung des richtigen Verdünnungsgrades der Maische wichtig. Die gesamte Hefe stieg in einer bestimmten Gärphase an die Oberfläche und konnte dann abgeschöpft, mit kaltem Wasser gewaschen und in Tüchern abgepresst werden.



1886

Johann Michael Bast hat 2 Söhne und 4 Töchter. Der älteste Sohn Jean wird Kaufmann. Dieser übernimmt schon früh die kaufmännische Arbeit im Büro. Der jüngere Sohn Peter ist mehr ein Praktiker und übernimmt den Betrieb.

In diesem Jahr trifft ihn aber ein schwerer Schicksalsschlag. Seine beiden Söhne sterben kurz hintereinander und damit verliert der alte Bast jedes weitere Interesse an seinem Betrieb.



1888

J.M. Bast verkauft sein Lebenswerk



1896

Die Hefefabrik wird eine Aktiengesellschaft und nennt sich Presshefe & Spiritus A.G.



1920

Namensänderung
in BAST A.G.


1970

BAST Hefe- und Spirituswerk / Zweigniederlassung der Deutsche Hefewerke GmbH, Hamburg

 


1981

Deutsche Hefewerke GmbH, ein Unternehmen der Hüls - Gruppe, Marl



1994

Deutsche Hefewerke GmbH, ein Unternehmen der Burns Philp Gruppe / Australien

 


2004

Deutsche Hefewerke GmbH, ein Unternehmen der AB Mauri Division von Associated British Foods plc / Großbritannien

 

2008

Deutsche Hefewerke GmbH, ein Unternehmen der Schweizer Indawisa Holding AG

 

Heute gehört DHW zu den führenden Hefeproduzenten in Deutschland. Vom traditionellen Hefehersteller hat sich DHW zu einem modernen zukunftsorientierten Unternehmen gewandelt.








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